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FAQ : OK-TV

Was ist ein OK-TV?

OK-TV ist ein Bürgerfernsehen, dessen Sendebeiträge von Bürgerinnen und Bürgern auf eigene Initiative in eigener Verantwortung produziert und ausgestrahlt werden. Die Bürgermedien haben sich in vielen Regionen zu lokalen semiprofessionellen Fernsehsendern profiliert und sind ein fester Bestandteil des rheinlandpfälzischen Medienangebots geworden. Der rheinland-pfälzische Gesetzgeber hat den OK-TV-Sendern mit den zentralen Bereichen Lokales und Bildung nun einen klaren Funktionsauftrag zugewiesen. Zum einen sind sie Bestandteil der lokalen und regionalen Kommunikation; zum anderen werden sie als zentrale Elemente in die MedienKompetenzNetzwerke integriert, die auf lokaler und regionaler Ebene die Angebote zur Förderung von Medienbildung bündeln.
Die Übersicht der 24 OK-TV-Sender in Rheinland-Pfalz finden Sie hier.

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Was wird ausgestrahlt?

In den Sendebeiträgen im OK-TV findet sich ein breites Spektrum an kulturellen, sozialen, politischen und sportbezogenen Themen. Regelmäßige Talkrunden zur Kommunalpolitik, die Dokumentation lokaler Großereignisse wie Festumzüge oder kulturelle Höhepunkte – OK-TV deckt das gesamte thematische Spektrum ab. Neben den Bürgerinnen und Bürgern nutzen auch Vereine, Institutionen und Organisationen die OK-TV als Plattform, um ihr Anliegen zu kommunizieren. Im Jahr 2009 haben ca. 1500 Produzentinnen und Produzenten in Rheinland-Pfalz ca. 4.500 Sendungen produziert – in einer guten inhaltlichen und technischen Qualität.

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Wer darf im OK-TV eine Sendung anmelden und was ist zu beachten?

Wer seinen Wohnsitz in Rheinland-Pfalz hat, kann im OK-TV seinen Sendebeitrag ausstrahlen – unter Beachtung der gültigen gesetzlichen Bestimmungen und des Werbe- sowie Sponsoringverbots. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind für ihre Sendebeiträge selbst verantwortlich. Der verantwortliche Produzent wird durch seinen Namen am Anfang und am Ende seines Sendebeitrages öffentlich bekannt. Eine Zensur findet nicht statt. Die näheren Einzelheiten regelt die OK-Satzung der LMK.

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Wer kann den OK-TV empfangen?


Die Programme des OK-TV können in Rheinland-Pfalz über die örtlichen und regional vernetzten Kabelnetze empfangen werden, die eine technische Reichweite von ca. 73% der Kabelanschlüsse der KDG entspricht. Zudem ist das Sendeprogramm bei manchen OK-TVs auch als Livestream (Hyperlink) zu empfangen.

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Welche technische Ausstattung gibt es im OK-TV?

Die notwendige Produktionstechnik (Camkorder und Schnittplätze) und ein semiprofessionelles Fernsehstudio stehen Ihnen kostenfrei
zur Verfügung. Bitte informieren Sie sich vor Ort bei Ihrem lokalen OK-TV.

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Wer hilft bei der Produktion?

Technische Einweisungen und Beratungen werden von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort geleistet. Außerdem bietet das BildungszentrumBürgerMedien spezielle Seminare und Fortbildungen an.

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Wieso ist die Qualität der Sendebeiträge zu unterschiedlich?

Die Sendeverantwortlichen sind keine Profis, sondern Amateure. OK-TV ist Bürgerfernsehen zum Selbermachen. Alle Arbeiten wie beispielsweise Kamera, Ton, Moderation, Regie, redaktionelle Vorbereitung, Live-Sendetechnik, Bildschnitt oder Nachvertonung werden von den Produzenten eigenständig ausgeführt.

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Was kostete eine Sendung im OK-TV?

Viel Eigeninitiative, aber sehr wenig Geld. Grundsätzlich verleiht der OK-TV alle Geräte kostenlos und stellt das Studio einschließlich der Technik ebenso kostenlos zur Verfügung. Für die Produzenten von Sendungen im OK-TV entstehen nur geringfügige Kosten für den Kauf des Bandmaterials.

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Wer finanziert die OK-TV in RLP?

Die Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK) fördert die Ausstattung der OK-TV mit der erforderlichen Technik (Studiotechnik, Sendetechnik, Kameras, Schnittplatz, MLAE) und sorgt gemeinsam mit dem jeweiligen lokalen Trägerverein für die Wartung der Geräte. Die Kosten für die Einspeisung in das Kabelnetz der Kabel Deutschland werden ebenfalls von der LMK getragen. Die LMK selbst finanziert sich aus einem 2%-Anteil aus der Rundfunkgebühr.
Alle übrigen vor Ort anfallenden Kosten (Raum- und Geschäftskosten) werden von den örtlichen Trägervereinen aufgebracht. Der Trägerverein wird unterstützt von kommunalen Gebietskörperschaften sowie aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden.

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Welche Möglichkeiten der Ausbildung gibt es?

OK-TVs sind auch qualifizierte Ausbildungsorte für Praktikanten und Mediengestalter „Bild und Ton“. Viele Praktikanten suchen in den Bürgermedien ihre erste Berufsorientierung und Auszubildende wählen ganz bewusst Bürgermedien als Ausgangspunkt ihrer beruflichen Karriere. Kindergärten, Schulen und Hochschulen nutzen das Bürgerfernsehen für die Medienbildung und für die Durchführung medienpädagogischer Projekte.

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