OK-TV in RLP

OK-TVs sind semiprofessionelle Bürgerfernsehsender, die von 24 ehrenamtlich getragenen Trägervereinen organisiert werden. Über 2500 Personen sind 2009 seit nunmehr 25 Jahren in Bürgermedien in RLP ehrenamtlich aktiv tätig.

OK-TVs bieten Einzelpersonen und Gruppen aus Rheinland-Pfalz die Möglichkeit, das Medium Fernsehen in eigener Verantwortung durch selbst produzierte Sendebeiträge zu nutzen. Diese werden in lokalen Kabelnetzen ausgestrahlt.

OK-TV ruht auf den beiden Säulen „Lokales“ und „Bildung“. Als Bürgermedium sind OK-TV-Sender unverzichtbarer Bestandteil einer lokalen/regionalen Kommunikationsinfrastruktur. Daneben dienen die Ressourcen der Bürgermedien der Förderung der Medienkompetenz.

  • OK-TV Flyer als PDF

Wenn Sie sich für die Lobbyarbeit im Bereich Bürgerfernsehen interessieren, dann besuchen Sie den Landesverband für Offene Kanäle in Rheinland-Pfalz oder die Bundesverbände BOK bzw. bvbam auf deren Homepages.


Die Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) bindet die Bürgermedien in sieben MedienKompetenzNetzwerke (MKN) ein. Diese sind Kooperationen auf lokaler und regionaler Ebene zur Förderung der Medienkompetenz und wurden bislang in der Eifel, in der Südwestpfalz, in Koblenz, in Trier, in Kaiserslautern, in Speyer und Mainz gegründet. Siehe auch MK-Netzwerke...
Die Aktivitäten der MKN's können Sie im Navigationssystem der jeweiligen lokalen Homepage oder vereinzelt auch in den online gestellten Geschäftsberichten abrufen.

  • MKN-Flyer als PDF

Bürgermedien in Deutschland

Bürgermedien findet man an ca. 150 Standorten in Deutschland.

Sie sind in unterschiedlichen Organisationsformen tätig: als eingetragener Verein, gemeinnützige GmbH, eigenständige Körperschaft des öffentlichen Rechts oder in der Trägerschaft einer Landesmedienanstalt.

Der Bürgermedientypus ist abhängig vom jeweiligen Landesrecht: Bürgermedien gibt es als Offener Fernseh- und/oder Hörfunkkanal (OK), als nichtkommerzielles Lokalradio (NKL), als »Freies« Radio, als Bürgerkanal und als Bürgerrundfunk.

Das Kapitel Bürgermedien des ALM Jahrbuchs 2008 (Auflage vom Juni 2009) gibt Ihnen darüber detaillierte Infos.