LMK beschließt die „Empfehlungen zur künftigen Verbreitung der OK-TV (2017-2019)“

Dienstag, 27.06.2017

Die Versammlung der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen hat in ihrer Sitzung am 26. März 2017 das technische Konzept „Bürgermedien 3.0 - Regionale Medienplattformen in Rheinland-Pfalz; Empfehlungen zur künftigen Verbreitung der OK-TV (2017-2019)“ zustimmend zur Kenntnis genommen.
Der Hauptverbreitungsweg des Bürgerfernsehens in Rheinland-Pfalz ist und bleibt die Kabelverbreitung, alle weiteren Formen der Verbreitung wie hybride Anwendungen über HbbTV oder hochwertige Internetstreaming werden angestrebt. Während die Kabelverbreitung im HDTV in Zukunft umgesetzt werden soll, können die Satellitenverbreitung oder die terrestrische Verbreitung über DVB-T2 aus Kostengründen nicht realisiert werden.

„Das Bürgerfernsehen muss auch in Zukunft auf verschiedenen Plattformen empfangbar sein“, so Direktorin Renate Pepper „um möglichst alle Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz zu erreichen.“

Die nächsten Meilensteine in der Verbreitung außerhalb der Kabelnetze wird der Empfang über die IPTV-Plattform T-Entertain der Deutschen Telekom und die Auffindbarkeit auf dem Lokal-TV-Portal über ASTRA mit einer HbbTV-Signalisierung sein, so dass die Bürgerinnen und Bürger auch mit Satellitenempfang die Möglichkeit haben, die Internetstreams der neun OK-TV Sendeplattformen zu nutzen.

„Wir freuen uns, dass die technischen Möglichkeiten uns jetzt ermöglichen, auch in OK-TV freien Gebieten, die interessanten Programme des Bürgerfernsehens zu verbreiten“, so die Direktorin Renate Pepper.

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Dr. Joachim Kind
LMK-Pressesprecher
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