LMK veröffentlicht Studie: Positionierungs- Untersuchung regionaler Fernsehsender

Mittwoch, 13.09.2017

Regionale Informationen sind für die Menschen in Rheinland-Pfalz ein guter Grund das Fernsehen einzuschalten. Die vier Regionalsender RLP-TV (ehemals rheinahr.tv), WWTV, TV Mittelrhein und RNF sind dafür prädestiniert, dieses Informationsbedürfnis zu stillen. Doch über welchen Weg werden die Inhalte überhaupt rezipiert und welche Rolle spielt Facebook im Kampf um die Zuschauer? Welche anderen Inhalte werden gerne gesehen und akzeptiert und bei welchen wird weggeschaltet?

Um mehr über die Nutzung der Regionalsender zu erfahren, beauftragte die Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK) das ifak-Institut mit einer Positionierungsuntersuchung der rheinland-pfälzischen Fernsehsender. In einer Onlinebefragung wurden die Menschen in den jeweiligen Sendegebieten nach ihrer Meinung gefragt.

Die Ergebnisse zeigen, dass mit zunehmender Digitalisierung die Erreichbarkeit über Mediatheken und eine Social Media Präsenz, z.B. über Facebook, ein kontinuierlich wichtiger werdender Distributionsweg ist. Je nach Sender nutzen bis zu zwei Drittel der Zuschauer der rheinlandpfälzischen Lokalprogramme die Möglichkeit, einzelne Videos oder ganze Sendungen über das Internet zu sehen. Von jüngeren Personen werden insbesondere Videos oder Teasings über Facebook wahrgenommen, wodurch auch das klassische Fernsehen gewinnt: Bis zu Dreiviertel der Personen, die sich online Ausschnitte ansehen, schalten daraufhin auch wieder ins „klassische“ Fernsehprogramm.

Dabei sind für die Befragten regionale Nachrichten, Wetter, Katastrophenmeldungen in der Region, regionale Reportagen, Meldungen aus der Lokalpolitik, Events/ Veranstaltungen sowie Straftaten und Unfälle aus der Region wichtige Themengebiete.  Weitere Kriterien für die Rezeption sind die Aktualität und die Präsentation der Inhalte durch die Moderatoren.

Eine ausführliche Darstellung der Untersuchungsergebnisse sowie weitere Details können Sie dem Ergebnisbericht entnehmen, der im Rahmen der Studienreihe der LMK online veröffentlicht wurde (https://www.lmk-online.de/aktuelles/publikationen/studienreihe.html).

Pressemitteilung als PDF

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Dr. Joachim Kind
LMK-Pressesprecher
Tel.: 0621 - 5202-206
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