LMK-Wirtschaftsplan 2018 genehmigt

Montag, 04.12.2017

Schwerpunkte:  Medienkompetenz/Medienbildung, Offene Kanäle

Die Versammlung der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz hat in ihrer Sitzung am 4. Dezember 2017 den Wirtschaftsplan 2018 (8.779 T€) genehmigt.

Wie in den vergangenen Jahren fließt der überwiegende Anteil der geplanten Aufwendungen in den Bereich der Medienpädagogik- und Medienkompetenz-Förderung. Insbesondere durch Projekte mit Kooperationspartnern im Rahmen gemeinsamer Auftritte zur Realisierung großer, bundes- und europaweit namhafter Vorhaben (z.B. klicksafe, Internet ABC, Flimmo, Handysektor) soll ein wesentlicher Beitrag zur Förderung der Medienkompetenz geleistet werden. Darüber hinaus ist die Zusammenarbeit mit Institutionen wie dem SWR oder anderen Landesmedienanstalten von Bedeutung. So beteiligt sich die LMK beispielsweise an der Stiftung Medienkompetenzforum Südwest (MKFS), dem Medienpädago-gischen Forschungsverbund Südwest (MpFS) und den Mediendaten Südwest.

Angesichts der Entwicklung des Internets, der größer werdenden Informationsflut sowie des technologischen Wandels steigen der Orientierungs- und Informationsbedarf von Bürger/innen und Institutionen. Deshalb hatte die LMK im Dezember 2006 eine gemeinnützige GmbH als Tochtergesellschaft gegründet: die medien+bildung.com – Lernwerkstatt Rheinland-Pfalz (m+b.com). Die Arbeit von m+b.com gGmbH leitet sich her aus dem Auftrag der Landesmedienanstalten, präventiven Jugendmedienschutz in der Praxis umzusetzen. Ihr Auftrag ist es, zukunftsweisende medienpädagogische Modelle mit Transferwirkung zu entwickeln und in der Praxis in den Bildungseinrichtungen zu erproben.

Im Bereich der Offenen Kanäle sieht der Wirtschaftsplan 2018 schwerpunktmäßig Investitionen von technischen Komponenten in der Sendetechnik für die Offenen Kanäle zur Ausstrahlung ihrer Programme in HDTV ab 2019 vor.

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Dr. Joachim Kind
LMK-Pressesprecher
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