Aufgaben

Die Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) ist die Landesmedienanstalt des Landes Rheinland-Pfalz. Sie ist ein zentraler Akteur bei der Gestaltung des Medienstandortes Rheinland-Pfalz. Zu ihren Aufgaben gehören, private Radio- und Fernsehveranstalter sowie Teledienste zu lizenzieren und ihre Programme zu beaufsichtigen. Die LMK hat dafür Sorge zu tragen, dass es ein vielfältiges Medienangebot im Lande gibt und die gesetzlichen Bestimmungen in den privaten Medien in Rheinland-Pfalz eingehalten werden.

Die LMK engagiert sich bei der Digitalisierung des Rundfunks und begleitet private Rundfunkveranstalter und Bürgermedien beim Übergang in die digitale Welt. Das Zusammenspiel mit der Medienwirtschaft, die Innovationsfähigkeit der Informations- und Kommunikationsbranche zu sehen und zu unterstützen, gleichzeitig den Blick für die gesellschaftspolitische Herausforderung zu schärfen, sind hoch aktuelle Aufgaben. Rheinland-Pfalz besitzt flächendeckend 20 OKTV Standorte, in denen Bürger/innen aktiv und selbständig eigene Fernsehbeiträge schaffen und senden können.

Ein Schwerpunktanliegen der LMK ist es, Menschen in ihrem Leben in der digitalen Online-Welt zu begleiten, sie zu informieren, zu fördern, zu ermutigen, aufzuklären, zu sensibilisieren, zu verbinden. Internet- und Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen, von Eltern und Pädagogen, aber auch lebenslanges Lernen mit der mobilen Kommunikation sind Begriffe zahlreicher Projekte, Kooperationen und Initiativen der LMK vor Ort, in der Region, im Land sowie auf Bundes- und Europa-Ebene.

Die LMK ist Mitglied der Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK), der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM), der Gesamtkonferenz (GK) sowie der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM). Seit April 2010 gibt es die Gemeinsame Geschäftsstelle der Landesmedienanstalten in Berlin, in der die LMK als bundesweiter Koordinator des Safer Internet Programms der Europäischen Union ein Kontaktbüro hat.